Reizend?! -
die Schleimhaut im Darm

Ein gereizter Darm kann die Lebensqualität mitunter stark einschränken. So vielfältig die Ursachen sind, so unterschiedlich können auch die Erscheinungsformen sein. Neben Transportstörungen mit Verstopfung oder Durchfall sind ebenso auch Blähungen und Schmerzen möglich. Sehr häufig spielt eine verstärkte Reizsensitivität des Darm-eigenen Nervensystems eine Rolle. Hier können sanft wirkende Pflanzenschleime eine beruhigende und stärkende Funktion übernehmen. 

Darüber hinaus sind auch Schleimhautreizungen, wie bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, neben der medikamentösen Behandlung auf eine gute Pflege der Darmschleimhaut angewiesen. Die zum Teil verringerte Schleimdicke kann durch einen pflanzlichen Schleimersatz positiv unterstützt werden. 

Auch bei Ausstülpungen der Darmschleimhaut, sogenannten Divertikeln, spielen dicke Pflanzenschleime eine positive Rolle. Sie können durch ihre dicke Gelschicht an der Schleimhaut entlang gleiten und diese beruhigen und teilweise reinigen. 

Unser Darm ist ein fabelhaftes Wesen voller Sensibilität,
Verantwortung und Leistungsbereitschaft. Wenn man ihn gut behandelt, bedankt er sich dafür.

Aus dem Buch 'Darm mit Charme' (Giulia Enders)

Was sind Folgen einer Darmträgheit?

  • Neben Verstopfung durch zu langsame Darmperistaltik können auch die Darmschleimhaut selbst oder das Bindegewebe des Darms in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Eine Schleimhautreizung des Darmes kann neben der rein physikalischen Ursache durch Darmträgheit auch als Folge von störenden Stoffwechselprodukten der Darmflora oder durch Zwischenprodukte eines unvollständigen Nährstoffabbaus zustande kommen.  Dann ist als erster Schritt wieder eine vollständige Schleimbedeckung der dünnen Schleimhaut-Zellschicht notwendig. Zudem können Schleimbildende Ballaststoffe durch die Darmflora zu Nährstoffen für die Darmschleimhaut abgebaut werden.
  • Divertikel bilden sich im Darm meist aufgrund einer Bindegewebsschwäche sowie Ballaststoffarmut der Ernährung. Hier ist es wichtig, die Ernährung diätetisch zu unterstützen, um durch einen ausreichend schleimüberzogenen Stuhlinhalt eine weitere Reizung oder gar Verstopfung der vorhandenen Divertikel zu verhindern.

Linusit® Leinsamen bilden einen schützenden Ersatzschleim

 

Die mit viel Wasser vorgequollen Leinsamen bilden ein weiches, flexibles Leinsamen-Gel. Für einen noch dickeren und elastischeren Schleim kann die Zubereitung auch kurz aufgekocht werden. Diese dicke Schleimzubereitung gleitet nach Verzehr auf der Schleimhaut bis in den Darm und legt sich als Schutzschicht über gereizte Schleimhautflächen. So bildet sich wieder eine durchgängige Gleit- und Grenzschicht auf der Darmoberfläche. 

Der Linusit Spezialleinsamen quillt besonders stark und lange. Das gebildete Gel ist weich und elastisch. Es löst sich zum Teil auch im Wasser. So kann Linusit GOLD Leinsamen als pflanzliches diätetisches Lebensmittel eingesetzt werden zum Diätmanagement bei Darmträgheit mit den typischen Symptomen wie

  • Verstopfung ... pur mit viel Wasser
  • gereizter Darmschleimhaut oder Divertikeln ... stark vorgequollen

 

Zum Produkt

Einen dicken Leinsamen-Schleim zubereiten

 

Die Linusit® Leinsamen quellen mit viel Wasser langsam auf das 3-4-fache ihres Urspungsvolumens auf, z.B. über Nacht. Rühren Sie zu Beginn mehrmals die Zubereitung um, damit alle Samen mit dem Wasser in Verbindung kommen. Danach kann alles auch noch einmal kurz aufgekocht werden. 

Tipp: Um die Einnahme geschmacklich abwechselnd zu gestalten, können Sie die Leinsamen-Gelzubereitung auch mit einem Fruchtmus mischen. 

Wir knurren nicht, weil wir Hunger haben, sondern weil nur zwischen dem Verdauen endlich mal Zeit fürs Putzen ist!

Aus dem Buch 'Darm mit Charme' (Giulia Enders)

Was können Sie noch tun?
 

  • Persönliche Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten beachten. Zudem hat sich gezeigt, dass häufig zu große Verzehrsmengen an Milchprodukten oder fruktose- und glutenhaltigen Lebensmitteln den Darm belasten können. 
     
  • FODMAP-arme Ernährung Vielen betroffenen Personen hilft es, in ihrer Ernährung auf Fermentierbare Oligo-,
    Di- und Monosaccharide und (and) Polyole zu verzichten. Der Grund ist, dass vergärbare Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker sowie mehrwertige Alkohole bei der Verstoffwechselung durch die Darmbakterien Gase bilden. Diese Gase reizen die Nervenendigungen bei Reizdarmpatienten besonders stark. Eine Liste zu FODMAP-armen Lebensmitteln finden Sie hier

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  • Bestimmte Milchsäurebakterien unterstützten die Schutzflora der Darmschleimhaut und stärken die Schleimhautbarriere. 
     
  • Geben Sie Ihrem Darm Essenspausen und lassen zwischen den Mahlzeiten mindestens 4 Stunden Abstand. So geben Sie
    der natürlichen Darmreinigung mehr Raum und stärken die Regeneration. 

Häufige Fragen

Wie ist Linusit® GOLD Leinsamen bei Darmträgheit mit Verstopfung UND Schleimhautreizung zu verzehren?
Der maximale Dehnungsreiz wird im Darm zwar erreicht beim Verzehr der puren, nicht vorgequollenen Leinsamen mit gleichzeitig viel Wasser. Allerdings erhöhen auch bereits vorgequollene Leinsamen das Stuhlvolumen beträchtlich. Das dicke Leinsamengel um die Samen herum bindet viel Wasser, welches zudem den Darminhalt weicher und geschmeidiger macht.
Merke: Bei Verstopfung mit gleichzeitiger Darmreizung sollten Linusit® Spezialleinsamen immer vorgequollen verzehrt werden, d.h. als dicke Schleimzubereitung.
Dürfen Linusit® GOLD Leinsamen bei Divertikeln eingesetzt werden?
Üblicherweise wird bei Divertikeln vom Verzehr von Samen abgeraten, damit diese nicht in den Ausstülpungen hängen bleiben und eventuell eine Entzündung verursachen. Speziell stark quellende und gelbildende Samen wie die Linusit® Spezialleinsamen bilden aber im geqollenen Zustand eine dicke Gelschicht aus. Dadurch gleiten sie an der Schleimhaut entlang und beruhigen sie. Zudem scheinen sie sogar einen reinigenden Effekt zu haben.
Natürlich können Sie die gequollenen Leinsamen auch durch ein Sieb streichen und somit nur das dicke Leinsamen-Gel einnehmen.
Achtung: Bei einer akuten Divertikel-Entzündung konsultieren Sie bitte umgehend einen Arzt.