Natürlich den Magen schützen

Zum Schutz des Magens und der Speiseröhre werden bei Reflux, bei Gastritis oder zusätzlich zu Schmerzmitteln häufig „Säureblocker" genutzt. Als natürliche Alternative bietet sich der Arzneileinsamen-„Tee" von Linusit® Magenschutz an.

Der hochwirksame Leinsamenaufguss schützt die Schleimhaut von Magen und Speiseröhre als natürliche Basistherapie bei allen Magenbeschwerden.
Die positive Schutzwirkung auf den Magen war bereits in der Antike bekannt. Neuere Studien bestätigen, dass bereits eine 3-tägige Einnahme die Beschwerden des gereizten Magens – wie Schmerzen, Völlegefühl und Aufstossen – stark verringert.
(Quelle: Grützner, K.I. et al., Z Phytother, 1997)
  • bei Sodbrennen und Reflux
  • bei Reizmagen
  • bei Gastritis
  • als Alternative zu Säureblockern
zum Produkt

Wann ist ein Magen-Schutz nötig?

Die Schleimhaut in Speiseröhre und Magen erfüllt wichtige Aufgaben. Eine davon ist die Produktion von Schleim als feinem Gelfilm auf der Schleimhaut. Dieser schützt das Gewebe vor aggressiven Stoffen wie Alkohol, Medikamenten oder dem enzym- und säurehaltigen Magensaft. Hin und wieder ist die natürliche Schleimproduktion jedoch nicht ausreichend: 

Bei Reflux fließt aggressiver Magensaft in die weniger stark geschützten Bereiche der Speiseröhre zurück. Dies führt meist zum sogenannten Sodbrennen

Bei Gastritis oder Reizmagen ist häufig die Balance zwischen Schutzfilm und Magensäure nicht ausreichend, so dass es zu Reizungen oder Entzündungen kommen kann. 

Und bei der Einnahme von Schmerzmitteln verringert sich als Nebeneffekt die natürliche Schleimproduktion der Schleimhäute. Dadurch ist der Magen nicht mehr ausreichend vor dem Magensaft geschützt.

Exkurs: Säureblocker


 

Sehr häufig werden zum Schutz des Magens sogenannte "Säureblocker" (u.a. Omeprazol oder Pantoprazol) genutzt, um die Magensäureproduktion zu blockieren. Als Folge wird die Schleimhaut weniger Reizungen ausgesetzt. Dies ist bei kurzfristigem Einsatz meist unproblematisch. 

Bei langfristiger Einnahme der "Säureblocker" fehlen dem Körper allerdings die Funktionen der Magensäure. Neben der schlechteren Freisetzung von Calcium und Eisen aus Nahrungseiweißen und der niedrigeren Barrierefunktion für Mikroorganismen, fehlt auch das Transportmolekül für das Energie- und Nerven-Vitamin B12. Laut Deutschem Ärzteblatt vom 11. Juli 2016 sollte dann auch zusätzlich auf die Nierenfunktion geachtet werden.

Linusit® Magenschutz schützt natürlich vor Magensäure

 

Er beinhaltet einen besonders stark quellenden Arzneileinsamen. Dieser wird mit heißem Wasser wie ein Tee aufgegossen, rund 20 min ziehen gelassen und ab und zu umgerührt. Das sich bildende Leinsamengel löst sich zum Teil im heißen Wasser. Dadurch entsteht ein fein-geliger Leinsamenaufguss nach Art eines Tees. 

Die feinen Gelstoffe legen sich beim Trinken wie ein Schutzfilm auf die gereizten Stellen in Speiseröhre und Magen und kleiden ihn aus. Durch diese rein physikalische Wirkung wird nicht - wie bei den "Säureblockern" - in den fein abgestimmten Stoffwechsel eingegriffen. Der enzym- und säurehaltige Magensaft kann weiterhin seine wichtigen Aufgaben in der Verdauung übernehmen.

Schleimhautschutz zubereiten

Der Magenschutz-Portionsbeutel wird wie ein Teeaufguss zubereitet. Er schmeckt leicht nussig und hat eine fein-gelige Konsistenz, vergleichbar mit 'weichem Wasser'. 

Tipp: Um die Einnahme geschmacklich abwechselnd zu gestalten, kann auch zeitgleich zum Leinsamen-Aufgussbeutel ein Teebeutel eines Magen-Darm-Tees mit aufgegossen werden. 

Der Magenschutz-„Teeaufguss" wirkt wie ein flüssiges Pflaster. 
Schlückchenweise getrunken lässt es die gereizte Schleimhaut schnell wieder regenerieren. 

Sabine Meier-Guthke (Produktmanagerin Linusit®)

Was kann man noch tun?

 

  • Generell sollten Sie alle aggressiven Einflüsse auf den Magen weitestgehend reduzieren. 
  • Essen Sie leichte Mahlzeiten mit viel Gemüse und ohne scharfe Gewürze. 
  • Minimieren Sie den Kaffeekonsum. 
  • Meiden Sie Lebensmittel und Getränke, die die Säureproduktion aktivieren. Dazu gehören Kaffee, Weißmehl sowie Süßigkeiten. 
     
  • Einen altbekannten, schützenden Effekt haben auch eine Kamillenrollkur oder die Wirkstoffe der Süßholzwurzel. 
     
  • Schließlich sind auch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen zum Stressabbau hilfreich. Grund ist, dass das Stresshormon Cortisol den Säureausstoss im Magen verstärkt. 

     

Wie können Sie Reflux reduzieren?
 

Um den Rückstrom des Magensaftes in die Speiseröhre zu verringern, hilft es bei jeder Mahlzeit etwas Eiweiß zu verzehren,
z.B. Nüsse, Milchprodukte, Fleisch oder Pflanzenproteine wie Linsen. Durch das Eiweiß wird das Verdauungshormon Gastrin ausgeschüttet, wodurch der obere Magenverschluss aktiviert wird. 

Verzichten Sie neben Alkohol auch auf pfefferminzhaltige Lebensmittel und Tees. Das in Pfefferminze enthaltende Menthol wie auch Alkohol verringern die Kraft des oberen Magenverschlusses. 

Häufige Fragen

Warum ist der Schleim bei Linusit® Magenschutz so dünn?
Die gelbildenen Ballaststoffe der Linusit® Leinsamen teilen sich in zwei Gruppen. Zum einen bildet sich bei Wasserzugabe ein elastisches, recht weiches Gel um den Samen herum. Zum anderen löst sich ein weiterer Teil der Gelstoffe direkt ins Wasser ab. Es bildet sich ein leicht nussig schmeckender Aufguss, der von der Konsistenz an "weiches Wasser" erinnert. Das feine Gel darin legt sich nach dem Trinken wie ein Schutzfilm auf die Schleimhaut des Magens. Untersuchungen haben ergeben, dass dieses dünnflüssige Gel optimal für den Magenschutz ist.
Das dickere Gel, welches um die Samen herum liegt, eignet sich hingegen besser für den Schleimhautschutz des Darms.
Wann sollte man am besten den Leinsamen-„Tee" einnehmen?
Die beste Wirkung erfolgt, wenn der Magenschutz-Teeaufguss schlückchenweise getrunken wird. Bevorzugt vor den Mahlzeiten, damit sich ein Schutzfilm aufgebaut hat, bevor die Nahrung die Magensaft-Produktion wieder forciert.
Muss man Linusit Magenschutz immer frisch zubereiten?
Sie könnten auch gleich am Morgen die gesamte Tagesmenge von 2-3 Tassen auf einmal zubereiten, abseihen und in eine Thermoskanne oder Flasche füllen und mitnehmen. Für die eigentliche Wirkung des feinen Leinsamengels muss der Aufguss nicht warm sein. Das kochende Wasser ist ‚nur‘ notwendig, um die Gelstoffe aus dem Samen zu lösen.