Linusit-Lexikon
Im Linusit-Lexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den Linusit Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.
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Weißdorn
Die Heilpflanze, die an vorderster Stelle zu nennen ist, wenn
es um die Verbesserung der Sauerstoffbilanz am Herzen geht, ist der
Weißdorn.
Er wächst in ganz Europa. Die Droge wird aus Bulgarien, Albanien, Jugoslawien, Russland, Rumänien und Polen importiert.
| Botanischer Name: | |
Verwendete Pflanzenteile: |
| Weißdorn - Crataegus oxyacantha | |
Blätter, Blüten und Früchte = Folia, Flores, Fructi |
Inhaltsstoffe:
- Flavonoide
- Amine
- Procyanidine
- Gerbstoffe
Erst das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe macht die positive Crataeguswirkung aus.
- Herzstärkend
- Verbessert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels
- Verbessert die Herzleistung
- "Normalisiert" die Herztätigkeit
Derzeit sind keine Nebenwirkungen und Gegenanzeigen beschrieben.
Weißdorn wird verwendet:
- bei beginnender Herzleistungsschwäche, insbesondere der Herzkranzgefäße
- bei Altersherz
- bei Druck- und Beklemmungsgefühlen in der Herzgegend
- bei leichten Herzrhythmusstörungen
Tee, Extrakte, Dragees, Tropfen, Tonika, Frischpflanzenpresssaft
Sonstiges:
Weißdorn-Präparate dürfen zur langfristigen Selbstbehandlung empfohlen werden, da keinerlei negative Wirkungen beschrieben werden. Sofern keine Besserung der Herzarbeit bemerkt wird, ist unbedingt ärztliche Behandlung notwendig. Die Früchte werden, im Gegensatz zur Blatt- und Blütendroge, nur selten zur Bereitung von Teegetränken verwendet, hingegen spielen sie bei der Herstellung von Fertigarzneimitteln eine größere Rolle.
Wortlaut der für die Standardzulassung vorgeschriebene Packungsbeilage:
Anwendungsgebiete
Nachlassende Leistungsfähigkeit des Herzens; Druck und Beklemmungsgefühl in der Herzgegend.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung
Ein Teelöffel voll Weißdornblättern mit Blüten wird mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 20 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird 2 bis 3mal täglich eine Tasse frisch bereiteter Tee getrunken.
Literatur
- Schilcher, H.: Kleines Heilkräuterlexikon; Diaita Verlag, Bad Homburg.
- Wichtl, M.: Teedrogen; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
- Pahlow, M.: Das große Buch der Heilpflanzen; Gräfe + Unzer Verlag.
- Weiss, R.F.: Lehrbuch der Phytotherapie; Hippokrates Verlag.
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