Linusit-Lexikon
Im Linusit-Lexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den Linusit Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.
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Leinöl
Leinöl wird aus den Samen der Leinpflanze (Linum usitatissimum L.) gewonnen.
Herkunft/Gewinnung:
Hauptanbaugebiete sind Argentinien, die USA und die Sowjetunion. Die glänzend braunen flachen Samen enthalten 33-43% Öl, das für Speisezwecke ausschließlich durch Kaltpressung gewonnen wird. Es ist von kräftig gelber Farbe, reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und wertvollen Fettbegleitstoffen, wie z.B. Phosphatiden und Schleimstoffen.
Verwendung:
Geschmack: starker Eigengeschmack, leicht bitter Im täglichen Küchengebrauch dient Leinöl zur Zubereitung von Salaten, Gemüse und einer pikanten Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. J. Budwig in Form von Magerquark mit Leinöl. Das Öl wird außer zu Speisezwecken noch technisch zur Herstellung von Anstrichfarben und Leinölfirnis verwendet.
Fettsäurezusammensetzung:
(in % der Gesamtfettsäuren, Durchschnittswerte)
- 9% gesättigte FS (Palmitin-, Stearinsäure)
- 18% einfach ungesättigte FS (Ölsäure)
- 73% mehrfach ungesättigte FS (Linol-, Linolensäure)
Bedeutung für die menschliche Ernährung:
- reich an alpha-Linolensäure (bis zu 58%), einer dreifach ungesättigten Fettsäure, die im Körper eine Vorstufe für bestimmte Gewebshormone darstellt
- reich an Schleimstoffen, daher gut geeignet bei Magen-Darm-Erkrankungen
Literatur
- Mann, E.; Küsthardt, H.H.: Warenkunde für den Fachkaufmann im Diät- und Reformhaus; Deutscher Reform-Verlag, 1987.
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