Linusit-Lexikon
Im Linusit-Lexikon erhalten Sie ausführliche Informationen und Definitionen zu diversen Stichwörtern rund um Ernährung und Gesundheit.Urheber dieses Lexikons ist die Reformhaus Fachakademie. Inhaltliche Abweichungen zu den Linusit Produktinformationen sind daher grundsätzlich möglich.
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Erdnussöl
Erdnussöl wird aus der Erdnuss (Arachis hypogaea) aus der Familie der Papilionaceen gewonnen.
Herstellung/Gewinnung:
Erdnüsse werden heute vorwiegend in Indien, West- und Mittelafrika, Nord- und Südamerika, China und Südeuropa angebaut. Sie stammt wahrscheinlich aus Zentralbrasilien, wo man noch mindestens zwei verwandte Wildarten findet. Die holzigen, runzligen Hülsen der unterirdisch wachsenden Frucht werden vor der Verarbeitung entfernt.
Der Ölgehalt der Erdnuss liegt zwischen 42 und 50%. Die für Erdnussöl charakteristischen Arachin-, Behenin- und Lignocerinsäuren verursachen bei niedrigen Temperaturen eine Trübung sowie eine gelartige Konsistenz des Öles. Dadurch ist es kälteempfindlich. Gehärtetes (hydriertes) Erdnussöl heißt Erdnussfett.
Verwendung:
Geschmack: wohlschmeckend, typischer Erdnussgeschmack zu Salaten und Rohkost, aber auch zum Kochen, Marinieren und Braten.
Fettsäurezusammensetzung:
(in % der Gesamtfettsäuren, Durchschnittswerte)
- 43,5 % mehrfach ungesättigte FS (Linol-, Linolensäure)
- 37,0 % einfach ungesättigte FS (Palmitolein-, Öl-, Gadoleinsäure)
- 19,5 % gesättigte FS (Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Arachin-, Lignocerin-, Beheninsäure)
Quelle: Souci, Fachmann, Kraut: Die Zusammensetzung der Lebensmittel - Nährwert-Tabellen 1994; medpharm Scientific Publishers, Stuttgart.
Literatur
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